Besichtigung von Maßnahmen zum Artenschutz für Feldermäuse und Vögel im Schloss Meßkirch und dem Schlosspark
Der BUND lud am Donnerstag, den 17. Juli 2014 nach Meßkirch zu einer Besichtigung des Artenschutzprojektes mit Experte Luis Ramos ein.
HINTERGRUND:
Aufgrunde der Renovierung des Schlosses wurden die Lebensräume für Feldermäuse und Vogelarten wie Mauersegeler, Dohlen, Turmfalken und Schleiereulen merklich verkleinert.
Angestoßen durch den BUND beantragte die Stadt Meßkirch beim LEADER-Programm entsprechende Artenschutzmaßnahmen.
Zum Beispiel den Einbau von Einflugmöglichkeiten für Fledermäuse, Lüfterziegel mit Anflughilfen, sowie Quartiere für Fledermäuse und Nistkästen für die verschiedenen Vogelarten. Dadurch hat man die Lebensräume wiederhergestellt und optimiert um die Tiere wieder in Schloss und Hofgarten zu beheimaten.
Im Rahmen des LEADER- Projektes wurden die beschriebenen Maßnahmen bezuschusst. Nach Beendigung des Leader-Projektes fehlten ein Monitoring und die Öffentlichkeitsarbeit. Dafür stellte der BUND einen Antrag über die Landschaftspflegerichtlinie für einen Zuschuss. Ein Monitoring ist wichtig, um den Erfolg von Maßnahmen zu überprüfen. Kleine Optimierungen haben oft große Wirkungen für die Tiere.
FÜHRUNG:
Unter der Leitung des Fledermausexperten Luis Ramos wurden 26 TeilnehmerInnen zum Schloss und Hofgarten geführt. Dabei zeigten sich gleich zu Anfang etliche Bewohner der Anlage: eine Zwergfledermaus überflog die Besucher, außerdem konnten Dohlen und Mauersegler beobachtet werden. Der Turmfalke hat seinen Nistkasten schon bezogen.
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